Kauf auf Rechnung
kostenloser Versand ab 120 CHF
Service 0049 4131 699 659 0 (DE)

Hausstauballergie beim Kind

Hausstauballergie beim Kind

Bereits Kinder können eine Hausstauballergie entwickeln. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine schnelle Linderung der Symptome und erhöht die Chancen für eine erfolgreiche Hyposensibilisierung. Eine unbehandelte Hausstauballergie kann hingegen zu Asthma führen. Daher sollten Sie erste Anzeichen einer Hausstauballergie bei Ihrem Kind ernst nehmen und diese von einem Allergologen oder entsprechend geschulten Kinderarzt abklären lassen.

Eine Hausstaubmilbenallergie beim Kind erkennen

Häufig tritt eine Hausstauballergie schon in den ersten sechs Lebensjahren erstmalig auf. Das Immunsystem des Kindes reagiert dann überempfindlich auf eigentlich harmlose Eiweiße, die in der Hausstaubmilbe und ihrem Kot enthalten sind. Diese Allergene vermischen sich mit dem Hausstaub und gelangen so über die Luft in die Atemwege. Dort führen sie zu einer allergischen Reaktion, die sich in folgenden Symptomen äußern kann:

  • Niesen und juckende Nase
  • Schnupfen
  • Husten
  • tränende und juckende Augen
  • Atembeschwerden
  • Hautausschläge (vor allem bei zusätzlicher Neurodermitis)

Eine Erkältung von einer Hausstauballergie beim Kind unterscheiden

Bei einer Hausstauballergie hat Ihr Kind Symptome, die denen einer Erkältung sehr ähneln. Achten Sie daher darauf, wann und wo die Beschwerden bei Ihrem Kind hauptsächlich erscheinen. Da Hausstaubmilben eine feuchtwarme Umgebung lieben und sich gerne von Hautschuppen ernähren, siedeln sie sich bevorzugt im Bett an. Aus diesem Grund leidet das Kind besonders nachts und morgens unter den Beschwerden der Allergie. Schließlich ist es die ganze Nacht den Allergenen ausgesetzt. Durch den gestörten Schlaf fühlen sich betroffene Kinder oft auch müde und es fällt ihnen schwer, sich zu konzentrieren.

Ein konzentrationsgeschwächtes Mädchen stützt den Kopf beim Lernen in die Hände.

Ebenso typisch für eine Hausstauballergie beim Kind sind Symptome, die sich verstärkt im Auto, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Kino oder beim Spielen mit Plüschtieren zeigen. Also überall dort, wo sich Hausstaubmilben in Polstern oder Staubfängern ansammeln können. Die Symptome treten das ganze Jahr über auf und nehmen im Winter meistens noch einmal zu. Aufgrund der trockenen Heizungsluft sterben zwar mehr Milben ab, aber das setzt vermehrt Allergene aus den Körpern der Tiere frei. Hingegen vergeht eine Erkältung normalerweise innerhalb einiger Tage wieder.

Die Diagnose einer Hausstaubmilbenallergie beim Kind

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind eine Hausstauballergie haben könnte, sollten Sie einen auf Allergien spezialisierten Arzt aufsuchen. Dieser kann eine Hausstauballergie bei Ihrem Kind diagnostizieren, indem er einen Allergietest durchführt. Anschließend bespricht der Arzt mit Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

Beim sogenannten Pricktest tropft der Arzt die fraglichen Allergene auf den Unterarm des Kindes und sticht sie in die oberste Hautschicht ein. Wenn das Kind allergisch ist, bildet sich an der entsprechenden Einstichstelle nach einer kurzen Einwirkzeit eine Hautrötung oder leichte Schwellung

Was tun bei einer Hausstaubmilbenallergie bei Kindern?

Die Grundlage der Therapie einer Hausstaubmilbenallergie ist, die Allergenbelastung so gering wie möglich zu halten. Mit bestimmten Maßnahmen und Hilfsmitteln können Sie die Hausstaubmilben bekämpfen:

  • Verbannen Sie alle überflüssigen Staubfänger aus Ihrer Wohnung.
  • Saugen und Wischen Sie mehrmals pro Woche, wenn Ihr Kind nicht in der Nähe ist.
  • Waschen Sie die Bettwäsche Ihres Kindes einmal pro Woche.
  • Verwenden Sie ein Encasing für Matratze, Bettdecke und Kopfkissen.

Ein Encasing ist ein Zwischenbezug, der Milben und Milbenkot von Ihrem Kind fernhält. Das reduziert den Allergenkontakt und somit die Allergiebeschwerden. Auch Anti-Milben-Sprays können dabei helfen. Treten dennoch stärkere Symptome auf, können Medikamente wie Antihistaminika diese lindern. Allerdings sollten Sie Ihrem Kind die Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Arzt geben. Je weniger Ihr Kind davon benötigt, desto besser.

Hyposensibilisierung zur Behandlung einer Hausstauballergie beim Kind

Eine Hyposensibilisierung ist hinsichtlich der Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie beim Kind in der Regel sehr vielversprechend. Durch diese mehrjährige Immuntherapie lernt das Immunsystem, weniger empfindlich auf die Allergene zu reagieren. Im Gegensatz zu den Medikamenten setzt die Hyposensibilisierung bei der Ursache der Allergie an. Sie kann darüber hinaus verhindern, dass es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommt. Dabei verlagern sich die Beschwerden von den oberen Atemwegen auf die unteren, sodass ein allergisches Asthma entsteht, das die Situation für die kleinen Allergiker nochmals deutlich erschwert. Eine Hyposensibilisierung ist ab einem Alter von etwa fünf Jahren geeignet, auch wenn zusätzlich eine Neurodermitis bei Kindern besteht. Eine Hausstauballergie beim Baby lässt sich damit jedoch nicht behandeln.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.