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Hausstauballergie Behandlung

Hausstauballergie-Behandlung – Therapiemöglichkeiten im Überblick

Bei einer Hausstauballergie besteht die Behandlung zunächst darin, den Kontakt zum Allergieauslöser zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es Behandlungsmöglichkeiten, die entweder akute Beschwerden unmittelbar lindern oder die Ursache der Allergie langfristig angehen. Verschaffen Sie sich mit diesem Beitrag einen Überblick über die verschiedenen Maßnahmen und Therapien, die Hausstaubmilbenallergikern zur Verfügung stehen.

Was hilft gegen eine Hausstauballergie?

Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie können für ihre Therapie verschiedene Ansätze wählen. Dazu zählen in erster Linie folgende Behandlungsmöglichkeiten:

  • Vermeidung der Allergieauslöser
  • Medikamente zur Symptomlinderung
  • Hyposensibilisierung
  • Homöopathie

Senkung der Allergenbelastung als grundlegende Therapie bei einer Hausstauballergie

Bei einer Hausstauballergie reagiert das Immunsystem empfindlich auf Allergene, die sich in Hausstaubmilben und deren Kot befinden. Zusammen mit dem Hausstaub gelangen die Allergieauslöser in die Luft und beim Einatmen in die Atemwege. Dort führen sie dann zu Symptomen wie verstopfter Nase, Husten und tränenden Augen. Ohne Kontakt zu den Auslösern der Allergie, bleiben auch die Beschwerden aus. Deshalb sollten Allergiker die Allergenbelastung so gering wie möglich halten und Hausstaubmilben bekämpfen.

Die Milben ernähren sich hauptsächlich von menschlichen Hautschuppen und lieben warme Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit. Daher ist vor allem das Bett ein idealer Nistplatz für die kleinen Spinnentierchen. Ein Encasing für Matratze, Kopfkissen und Bettdecke kann Milben und Milbenkot vom Menschen fernhalten und somit die Symptome der Allergie mindern. Encasings sind spezielle Zwischenbezüge, die aus allergendichtem Material bestehen. Anti-Milben-Sprays können zudem die Milbenanzahl reduzieren, indem sie Hautschuppen als Nahrung ungenießbar machen.

Hausstauballergie-Behandlung durch Einsatz von Milbenspray zur Senkung der Allergenbelastung.

Medikamente dienen bei einer Hausstauballergie zur Behandlung der Symptome

Es gibt im eigentlichen Sinn keine Medikamente gegen eine Hausstauballergie, sondern nur Medikamente, die die Symptome behandeln. So verhindern Antihistaminika die Freisetzung des Botenstoffs Histamin, mit dem Immunzellen die allergische Reaktion in Gang setzen. Glukokortikoide wie die als "Kortison" bekannten Medikamente wirken hemmend auf das Immunsystem und dämmen somit die Mechanismen der Allergie ein. Sogenannte Leukotrien-Antagonisten und Mastzellstabilisatoren beeinflussen ebenfalls das Immunsystem und machen eine Hausstauballergie kurzfristig erträglicher. Die Medikamente sind als Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen erhältlich.

Die Wirkung der Medikamente ist jedoch vorübergehend und die Allergie lässt sich damit nicht heilen. Einige Präparate bekommen Sie rezeptfrei in der Apotheke, andere sind verschreibungspflichtig. Allerdings sollten Sie zuvor immer einen Arzt zurate ziehen, da Nebenwirkungen und Wechselwirkungen auftreten können. Aus diesen Gründen sind die Medikamente bei einer Hausstauballergie zur Behandlung von akuten starken Symptomen und nicht als Daueranwendung gedacht.

Diese Hausmittel sind bei einer Milbenallergie zur Behandlung sinnvoll

Sie können bei einer Hausstauballergie auch Hausmittel anwenden, um die Symptome zu lindern. Wenn Ihre Nase verstopft ist, können Sie ganz einfach Wasserdampf inhalieren. Zusätze wie etwa Salz sind möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Eine Nasendusche mit einer Meersalzlösung kann ebenfalls helfen. Beachten Sie dabei jedoch die richtige Salzkonzentration, die der Hersteller der Nasendusche empfiehlt. Bei juckenden und geschwollenen Augen können Sie Auflagen mit Augentrost als Hausmittel verwenden. Brühen Sie dazu einen Tee aus Augentrostkraut auf, den Sie anschließend abkühlen lassen. Tränken Sie nun Wattepads darin, die Sie auf die Augen auflegen.

Wasserdampf-Inhalation als Hausmittel in der Hausstaubmilbenallergie-Therapie. 

Hyposensibilisierung zur ursächlichen Behandlung einer Hausstauballergie

Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist eine Hyposensibilisierung bislang die einzige Möglichkeit, die Allergieursache selbst zu behandeln. Dabei handelt es sich um eine Immuntherapie, durch die das Immunsystem weniger empfindlich auf Milben und Milbenkot reagieren soll. Der Patient bekommt die Allergene in kontrollierter Dosierung unter die Haut gespritzt. Mit der Zeit steigert der Arzt die Dosierung und bei einem Erfolg der Therapie gewöhnt sich der Körper langsam an die Allergene. Die Allergie wird so abgeschwächt oder tritt im Idealfall gar nicht mehr auf. Es ist auch möglich, die Allergene als Tropfen oder Tablette unter der Zunge einwirken zu lassen. In jedem Fall ist eine Hyposensibilisierung unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen.

Eine Hyposensibilisierung stellt besonders bei Kindern und bei einer erst seit Kurzem bestehenden Hausstaubmilbenallergie eine geeignete Therapie dar. Die Betroffenen müssen sie allerdings konsequent und oft jahrelang durchziehen.

Hausstauballergie und Homöopathie

Außerdem setzen einige Menschen mit Milbenallergie auf eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln und sind von einer Verbesserung ihrer Beschwerden überzeugt. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Homöopathie einen direkten Einfluss auf die Allergie oder ihre Symptome hat und über einen Placeboeffekt hinaus wirkt.

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