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Wenn die Haut juckt und brennt:
Die Neurodermitis

Neurodermitis, auch als atopisches Ekzem bekannt, ist eine nicht ansteckende Hauterkrankung. Nach aktuellem Wissenstand der Forschung beruht die Krankheit auf einem Gendefekt, der zu Störungen im Stoffwechsel der Haut führt. Die Folge ist eine geschwächte Hautbarriere, wodurch Allergene und reizende Substanzen leichter eindringen können. Sie verursachen dann die typischen Symptome wie Juckreiz und Rötung der betroffenen Hautareale.

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Neurodermitis_Teaserbild-2

Neurodermitis bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen

Am häufigsten betroffen von Neurodermitis sind Kinder. Mehr als jedes zehnte leidet unter den juckenden Hautausschlägen. Bei Erwachsenen sind es nur noch zwei bis drei Prozent. Das liegt daran, dass die Beschwerden häufig im Laufe der Zeit von alleine verschwinden. Der Grund dafür ist nicht bekannt, aber viele Kinder und Jugendliche, die einstmals unter schweren Beschwerden litten, gesunden im Laufe der Pubertät. Das ist jedoch kein Grund, Neurodermitis bei Kindern nicht angemessen zu behandeln. Oft besteht aufgrund des quälenden Juckreizes, den die atopischen Ekzeme hervorrufen, ein großer Leidensdruck.

Bei den wenigen Betroffenen, die noch im Erwachsenenalter an Neurodermitis leiden, liegt häufig ein besonders schwerer Verlauf vor. Die betroffenen Hautareale sind dabei oft von der beruflichen Tätigkeit abhängig. Jemand, der viel mit den Händen arbeitet, entwickelt beispielsweise häufig Handekzeme. Typischerweise ist bei Erwachsenen auch der Augen-, Stirn- und Mundbereich sowie der Hals meistens von Neurodermitis betroffen. Ebenfalls häufig sind Hautveränderungen durch Ekzeme im oberen Brustbereich und Schultergürtel sowie an den Ellen-, Hand- und Kniebeugen. Bisweilen ist auch die Haut an Händen und Füßen gereizt.

Neurodermitis bei Babys und Kindern

Die betroffenen Hautareale sind bei Neurodermitis-Babys und -Kindern ebenfalls in den verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich. Bei Säuglingen zeigen sich die ersten Anzeichen meistens in Form des sogenannten Milchschorfs im Gesicht: Dort entstehen gelblich-weiße Schuppen auf der geröteten Haut, die auch nässen kann. Auch der Mundbereich kann betroffen sein. Um Neurodermitis bei Babys erkennen und genau diagnostizieren zu können, sollten aber auch die Streckseiten von Armen und Beinen von dem atopischen Ekzem betroffen sein.

Neurodermitis_Bild-2

Im Laufe des ersten Lebensjahres treten in der Regel auch bei Kindern die typischen Beugeekzeme auf. Diese befinden sich sowohl in den Knie- als auch in den Ellenbeugen und den Innenseiten der Handgelenke. Diese Stellen können nässen, gleichzeitig ist die Haut aber auch trocken, weil sie nur wenig Feuchtigkeit speichern kann. Kratzen die Kinder die Stellen auf, können außerdem Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze entstehen, welche den Heilungsprozess zusätzlich erschweren. Nicht selten verdickt sich die Haut von Neurodermitis-Kindern an den betroffenen Stellen mit der Zeit und wird gröber und lederartiger. Außerdem kann es vorkommen, dass die Bereiche mehr oder weniger pigmentiert sind als die restlichen Hautpartien.

Möglichkeiten bei der Behandlung von Neurodermitis

Die Veranlagung zur Ausbildung von Neurodermitis ist erblich bedingt und kann somit nicht verhindert werden. Auch der Ausbruch der Hautkrankheit hängt von verschiedenen Faktoren ab, welche bis heute nicht vollständig erforscht sind und damit eine Bekämpfung der Krankheitsursache erschweren.

Da die Erkrankung schubartig verläuft, wird die Behandlung von Neurodermitis in eine Basistherapie zwischen den Schüben und eine akute Medikamentierung in besonders schweren Zeiträumen unterteilt. Am wichtigsten ist es dabei, mit der Zeit die Auslöser für die Krankheitsschübe zu erkennen und künftig entsprechend zu vermeiden. Diese sind bei jedem etwas anders, häufig beobachtet werden aber:

  • Allergene auf der Haut: Kot der Hausstaubmilben, Tierhaare, Pollen
  • Bestimmte Nahrungsmittel, beispielsweise Kuhmilch, Weizenproteine oder Soja
  • Klimafaktoren wie Kälte, Trockenheit oder Schwüle
  • Häufiges Waschen oder austrocknende Duschgels und Seifen
  • Psychische Belastungen und Stress
  • Verschmutzte Luft oder Rauch
  • Heuschnupfen oder andere Pollenallergien

Um zu identifizieren, welche Umwelteinflüsse zu einer Verschlimmerung der Symptome der Neurodermitis  führen, benutzen Betroffene am besten ein sogenanntes Symptomtagebuch. Dort tragen sie einerseits ein, was sie an einem Tag gemacht und gegessen haben. Andererseits notieren sie auch ihre Symptome, deren Schweregrad und ihr allgemeines Befinden. So lassen sich in der Regel schnell Rückschlüsse auf Auslöser von Krankheitsschüben ziehen.

Mit Neurodermitis im Alltag umgehen

Um die Beschwerden als betroffener Patient so gering wie möglich zu halten, können im Alltag verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Die sogenannte Basispflege soll die Haut vor dem Austrocknen schützen und sie widerstandsfähiger gegenüber Umweltreizen und Allergenen machen. Dazu gehören milde Seifen und pH-neutrale Duschgels ebenso wie die tägliche Pflege der Haut mit Feuchtigkeitscremes, die am besten speziell an die Bedürfnisse der empfindlichen Haut angepasst sind. Sie enthalten am besten keine künstlichen Farb-, Geruchs- oder Konservierungsstoffe.

Spezielle Neurodermitis-Kleidung reduziert Hautirritationen, die oft durch den Kontakt mit Stoffen aus synthetischen Materialien entstehen. Letztere können die Feuchtigkeit, die der Körper verliert, nur unzureichend aufnehmen und es entsteht leichter ein feuchtwarmes Milieu, welches das Bakterienwachstum fördert.

In akuten Phasen konzentriert sich die Neurodermitis-Therapie auf die Reduzierung der Entzündungsreaktionen und die Hemmung des Juckreizes damit die offenen Stellen wieder abheilen können. Dazu kommen immunhemmende Wirkstoffe, beispielsweise Cortison-Salben zum Einsatz. Der nachgewiesene Befall der Wunden mit Krankheitserregern macht meistens eine gezielte antibakterielle Therapie nötig. Gegen den Juckreiz helfen spezielle Salben, Antihistaminika oder Hausmittel wie kalte Umschläge oder Wickel mit Schwarztee.

Neurodermitis_Bild-3

Bilder:
©iStock.com – Ieadenpork
©iStock.com – Kwarkot
©iStock.com – Cunaplus_M.Faba

Wir von allergieprodukte.de haben viele Produkte, welche den Alltag von Neurodermitis-Betroffenen erträglicher machen und bei der Heilung unterstützen:

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Neurodermitis bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen Am häufigsten betroffen von Neurodermitis sind Kinder. Mehr als jedes zehnte leidet unter den juckenden Hautausschlägen . Bei... mehr erfahren »
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Die Neurodermitis

Neurodermitis_Teaserbild-2

Neurodermitis bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen

Am häufigsten betroffen von Neurodermitis sind Kinder. Mehr als jedes zehnte leidet unter den juckenden Hautausschlägen. Bei Erwachsenen sind es nur noch zwei bis drei Prozent. Das liegt daran, dass die Beschwerden häufig im Laufe der Zeit von alleine verschwinden. Der Grund dafür ist nicht bekannt, aber viele Kinder und Jugendliche, die einstmals unter schweren Beschwerden litten, gesunden im Laufe der Pubertät. Das ist jedoch kein Grund, Neurodermitis bei Kindern nicht angemessen zu behandeln. Oft besteht aufgrund des quälenden Juckreizes, den die atopischen Ekzeme hervorrufen, ein großer Leidensdruck.

Bei den wenigen Betroffenen, die noch im Erwachsenenalter an Neurodermitis leiden, liegt häufig ein besonders schwerer Verlauf vor. Die betroffenen Hautareale sind dabei oft von der beruflichen Tätigkeit abhängig. Jemand, der viel mit den Händen arbeitet, entwickelt beispielsweise häufig Handekzeme. Typischerweise ist bei Erwachsenen auch der Augen-, Stirn- und Mundbereich sowie der Hals meistens von Neurodermitis betroffen. Ebenfalls häufig sind Hautveränderungen durch Ekzeme im oberen Brustbereich und Schultergürtel sowie an den Ellen-, Hand- und Kniebeugen. Bisweilen ist auch die Haut an Händen und Füßen gereizt.

Neurodermitis bei Babys und Kindern

Die betroffenen Hautareale sind bei Neurodermitis-Babys und -Kindern ebenfalls in den verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich. Bei Säuglingen zeigen sich die ersten Anzeichen meistens in Form des sogenannten Milchschorfs im Gesicht: Dort entstehen gelblich-weiße Schuppen auf der geröteten Haut, die auch nässen kann. Auch der Mundbereich kann betroffen sein. Um Neurodermitis bei Babys erkennen und genau diagnostizieren zu können, sollten aber auch die Streckseiten von Armen und Beinen von dem atopischen Ekzem betroffen sein.

Neurodermitis_Bild-2

Im Laufe des ersten Lebensjahres treten in der Regel auch bei Kindern die typischen Beugeekzeme auf. Diese befinden sich sowohl in den Knie- als auch in den Ellenbeugen und den Innenseiten der Handgelenke. Diese Stellen können nässen, gleichzeitig ist die Haut aber auch trocken, weil sie nur wenig Feuchtigkeit speichern kann. Kratzen die Kinder die Stellen auf, können außerdem Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze entstehen, welche den Heilungsprozess zusätzlich erschweren. Nicht selten verdickt sich die Haut von Neurodermitis-Kindern an den betroffenen Stellen mit der Zeit und wird gröber und lederartiger. Außerdem kann es vorkommen, dass die Bereiche mehr oder weniger pigmentiert sind als die restlichen Hautpartien.

Möglichkeiten bei der Behandlung von Neurodermitis

Die Veranlagung zur Ausbildung von Neurodermitis ist erblich bedingt und kann somit nicht verhindert werden. Auch der Ausbruch der Hautkrankheit hängt von verschiedenen Faktoren ab, welche bis heute nicht vollständig erforscht sind und damit eine Bekämpfung der Krankheitsursache erschweren.

Da die Erkrankung schubartig verläuft, wird die Behandlung von Neurodermitis in eine Basistherapie zwischen den Schüben und eine akute Medikamentierung in besonders schweren Zeiträumen unterteilt. Am wichtigsten ist es dabei, mit der Zeit die Auslöser für die Krankheitsschübe zu erkennen und künftig entsprechend zu vermeiden. Diese sind bei jedem etwas anders, häufig beobachtet werden aber:

  • Allergene auf der Haut: Kot der Hausstaubmilben, Tierhaare, Pollen
  • Bestimmte Nahrungsmittel, beispielsweise Kuhmilch, Weizenproteine oder Soja
  • Klimafaktoren wie Kälte, Trockenheit oder Schwüle
  • Häufiges Waschen oder austrocknende Duschgels und Seifen
  • Psychische Belastungen und Stress
  • Verschmutzte Luft oder Rauch
  • Heuschnupfen oder andere Pollenallergien

Um zu identifizieren, welche Umwelteinflüsse zu einer Verschlimmerung der Symptome der Neurodermitis  führen, benutzen Betroffene am besten ein sogenanntes Symptomtagebuch. Dort tragen sie einerseits ein, was sie an einem Tag gemacht und gegessen haben. Andererseits notieren sie auch ihre Symptome, deren Schweregrad und ihr allgemeines Befinden. So lassen sich in der Regel schnell Rückschlüsse auf Auslöser von Krankheitsschüben ziehen.

Mit Neurodermitis im Alltag umgehen

Um die Beschwerden als betroffener Patient so gering wie möglich zu halten, können im Alltag verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Die sogenannte Basispflege soll die Haut vor dem Austrocknen schützen und sie widerstandsfähiger gegenüber Umweltreizen und Allergenen machen. Dazu gehören milde Seifen und pH-neutrale Duschgels ebenso wie die tägliche Pflege der Haut mit Feuchtigkeitscremes, die am besten speziell an die Bedürfnisse der empfindlichen Haut angepasst sind. Sie enthalten am besten keine künstlichen Farb-, Geruchs- oder Konservierungsstoffe.

Spezielle Neurodermitis-Kleidung reduziert Hautirritationen, die oft durch den Kontakt mit Stoffen aus synthetischen Materialien entstehen. Letztere können die Feuchtigkeit, die der Körper verliert, nur unzureichend aufnehmen und es entsteht leichter ein feuchtwarmes Milieu, welches das Bakterienwachstum fördert.

In akuten Phasen konzentriert sich die Neurodermitis-Therapie auf die Reduzierung der Entzündungsreaktionen und die Hemmung des Juckreizes damit die offenen Stellen wieder abheilen können. Dazu kommen immunhemmende Wirkstoffe, beispielsweise Cortison-Salben zum Einsatz. Der nachgewiesene Befall der Wunden mit Krankheitserregern macht meistens eine gezielte antibakterielle Therapie nötig. Gegen den Juckreiz helfen spezielle Salben, Antihistaminika oder Hausmittel wie kalte Umschläge oder Wickel mit Schwarztee.

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Bilder:
©iStock.com – Ieadenpork
©iStock.com – Kwarkot
©iStock.com – Cunaplus_M.Faba

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